Race to Hell 2026: fünf Tage Schlamm und Navigation in der Toskana
Beim Race to Hell gibt es keine Streckenunterstützung und keine Abkürzungen: fünf Tage, GPS und Seilwinde. Ein Rennen, das zeigt, was ein ATV-Reifen wirklich leisten kann.
Race to Hell
Race to Hell umfasst fünf Renntage mit jeweils 40 bis 100 Kilometern Schlamm, Wasser und steilen Hängen in den Hügeln rund um Siena. Gefahren wird per GPS-Navigation mit gewerteten Abschnitten, Streckenunterstützung ist nicht erlaubt, daher muss jedes Fahrzeug mit einer Seilwinde ausgerüstet sein. In die Gesamtwertung fließen die drei besten Tage ein.
- Wann
- Februar 2026
- Wo
- Toskana, Italien
- Art des Rennens
- Rennen für ATV und SxS mit GPS-Navigation
Im Februar fand in der Toskana zum dritten Mal eine der härtesten europäischen Prüfungen für Quads und Side-by-Side-Fahrzeuge statt. Der Veranstalter European Offroad Academy hatte fünf Renntage vorbereitet, jeden Tag mit einer anderen Strecke, und eine Regel, die das Rennen von anderen unterscheidet: Auf der Strecke hilft sich jeder selbst.
Rund 80 Teams waren in drei Klassen gemeldet – ATV Spartan, ATV CrossCountry und SxS –, darunter auch Fahrer aus Slowenien und Kroatien. Bereits am zweiten Tag hatte der Regen die Strecke in eine Abfolge tiefer Schlammlöcher und Bachüberquerungen verwandelt, wo viele Fahrer mehr Zeit neben der Seilwinde als im Sattel verbrachten
Genau deshalb ist Race to Hell ein guter Test für Reifen. Im Schlamm zählt, ob sich das Profil selbst reinigt, auf Felsen und Wurzeln, ob die Seitenwand Schläge aushält, und auf den langen Verbindungsabschnitten, ob der Reifen alle fünf Tage durchhält. Ohne Service auf der Strecke gibt es keine zweite Chance.
Die nächste Ausgabe findet vom 16. bis 20. Februar 2027 in Rapolano Terme bei Siena statt.
Quelle: racetohell.it/en/race-to-hell
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